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Vorbereitung einer Nierentransplantation

Es gibt nur eine Möglichkeit,um von der Dialyse los zu kommen: Eine Spenderniere


Vorbereitung einer Nierentransplantation
Zur Vorbereitung einer Nierentransplantation sind eine Reihe von Untersuchungen und eventuell auch Behandlungen erforderlich. Sie sollen die Eignung des Transplantationskandidaten sicherstellen und optimale Voraussetzungen für die Transplantation schaffen. Da die durchschnittliche Wartezeit auf eine Niere bei vier Jahren liegt, müssen einige Untersuchungen regelmäßig wiederholt werden. Die Transplantation selbst dauert je nach den Verhältnissen im Operationsgebiet um 2 ½ bis 4 Stunden.

Wichtige Untersuchungen:

HNO Arzt

Augenarzt

Hautarzt

Kardiologe

Lungenfacharzt

Zahnarzt....

von all denen braucht man Bescheinigung,die man seinen Nephorologen gibt,die sammeln und schicken es zum Krankenhaus

Auch das Gewicht sollte man bei Übergewicht reduzieren,da das ein Risiko bei der OP ist.

Ich bin für all dem über 1 Jahr gerannt und in 1 Jahr hab ich auch abgenommen .

23.8.09 01:57


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Die Liste fürs Spenderorgan

Jan Van Rood hatte ein Herz für Nierenkranke. 1967 rief der niederländische Mediziner eine Stiftung ins Leben, um für Patienten ein möglichst passendes Spenderorgan zu finden.

Das war die Geburtsstunde von Eurotransplant. Heutzutage vermittelt und koordiniert die Stiftung den internationalen Austausch aller Spenderorgane in einem Einzugsgebiet, in dem 118 Millionen Menschen leben. Schwerkranke aus Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Deutschland, Slowenien und Österreich müssen sich bei Eurotransplant auf die Warteliste setzen lassen. In der Regel wartet man ,wenn man auf Liste ist,ca 5-7 Jhre auf eine Niere.Es warten ca 10.000 Menschen auf eine Spenderniere. Bis man aber alle Untersuchungen komplett hat und alles perfekt ist dauert auch noch.Schon allein,man muss ein bestimmtes Gewicht erreichen,und das geht nicht von heut auf morgen,wie jeder weiss.

So kann man locker auch mal 10 Jahre warten,leider.

25.8.09 15:21


Mein grosses Glück

Nach etwa gut 1 Jahr hatte ich alle Untersuchungen hinter mir,war auch alles ok.Nur war ich immer noch nicht bereit für die Spenderliste.Das Krankenhaus Bochum bestand darauf dass ich abnehmen sollte.Waren glaub ich 5kg,weiss nicht mehr genau.Also hiess es weiter kämpfen.Und nach einigen Monaten,gab es einen Glücksmoment für mich: Mein Nephrologe stellte uns einen Abend bei seiner Visite eine Frau vor.Sie war vom Krankenhaus Bochum,kümmerte sich um die Spenderliste,fuhr regelmässig auch nach Holland usw.und besuchte mal unsere Dialyse um zu sehen wies uns ging.Der Doctor sagte ihr über mich,es würden noch 2kg fehlen,soweit wäre alles ok.Und habe schon gut mitgearbeitet.Sie geguckt,was nur noch 2kg ? Sie notierte mein Name und sagte nickend zu mir,ist ok. Was sie damit meinte ?

Naja dachte ich abwarten. 16Tage später,einen Freitag hatte ich eine Zusage für die Spenderliste im Briefkasten.War das Zufall ?Sicher nicht. Ich war nun transplantabel* gemeldet. Ja! Nun dachte ich vielleicht jetzt noch ein Jahr.

Von wegen...

27.8.09 03:46


Der Tag an dem sich alles änderte

Als ich nun offiziell auf die Liste stand,hiess es nur noch:warten.Ich bekam Freitag die Nachricht und Montag begann eine neue Dialysewoche,begann!

Mittwoch bin ich früh einkaufen gefahren.Ich brauchte unbedingt ein neues Telefon.Bin mittags heim,ruhte mich noch aus und wurd um 17 Uhr zur nächsten Dialyse abgeholt.Gegen 23:30Uhr war ich heim.Erstmal umziehn und ablenken.Und wie kann ich das besser als am PC.Ich setzte Wasser auf um mir eine Suppe zu kochen .Nach dem Essen surfte ich im Netz rum.Gegen 0:30 klingelte das*neue*Telefon als erstes.Mein Glückstelefon nun lach*.Dachte,wer stört denn nun schon wieder?*

Ich ging dran und Uniklinik Bochum meldete sich.Ohne ne Wimper zu zucken hörte ich mir an,dass eine Niere für mich bereit ist,aber da sie noch nicht da sei,sollte ich mir Zeit lassen ,könne noch duschen usw,solle mir dann Taxi bestellen und mit gepackter Tasche erscheinen.Ich lag auf und atmete erstmal kräftig auf.Hoffentlich klappt es hab ich gedacht,weil ja erst noch Test mit mein Blut und der Niere gemacht wurde.(Crossmatch).Ich rief meine Eltern an um diese Nachricht zu verkünden.Erst wollten sie mir nicht glauben,dann waren sie natürlich aufgeregter wie ich und wollten natürlich mit.In der Zeit bis sie bei mir waren,ging ich erstmal duschen und packte paar Sachen zusammen.Um 2 Uhr rief ich Taxi,dann fuhren wir los.Das Lied im Radio bei Hinfahrt passte sogar:Xavier Naidoo--Dieser Weg.Ja--ich achte meistens auf die Liedtexte lach*.In 15 Minuten waren wir da.Alles still wie im Totenhaus,sagte uns eine Frau wo wir auf Station müssen.Wir gingen hoch.Ich meldetet mich an.Und wie so oft in meinem Leben Blutabnahme usw.Ich wurde in ein Untersuchungsraum geschickt und bekam Abführmittel was ich trinken sollte.Es hiess von 2:30--7:00 warten.Ich war totmüde,dachte nur wann fängt Vollnarkose an dann kannst schlafen*.Um 5 kam eine Ärztin und fragte mich *100* Fragen.Ob ich Psychologin brauch usw.Überall nein und nochmals nein.Glaub war 2mal ja oder so,bin halt pflegeleichte Patientin lach*.Als ich wusste Crossmatch erfolgreich ,bekam ich meine OP Kleidung,ach wie schön ...,musste immer noch warten.Glaub diese Stunden waren meine längsten im Leben und ich war totmüde dabei.Gegen 7:30 wo Arzt sich vorstellte danach gingen Eltern.Si konnten ja nichts machen ausser noch mehr warten.Und in solche Zeit sollte man sich ablenken. Ich ging nochmal zur Toulette,hatte noch kurzes Gespräch mit Arzt und so nach 8Uhr wurd ich im OP runter gebracht.Das war der 6.November 2009.

29.8.09 01:20


Nach der OP

So um die 13 Uhr erwachte ich aus der Vollnarkose.Mir kam vor,als wäre ich 10 Minuten im Tiefschlaf geesen,dabei waren es ca 5 Stunden.Alles war fertig verbunden und ich lag im Aufwachraum.Ich fühlte mich soooo müde und die sprachen mich immer wieder an,so ein Mist..,nach ca 40 Minuten wurde ich auf Station geschoben im Überwachungsraum.Dort wurde ich ans EKG angeschlossen,das ersparte die Intensivstation.Nach 3 Nächten wurde ich befreit.

Ich hatte bei jeder Bewegung Schmerzen,war ja alles noch frisch.Dadurch,dass Niere auf Darm drückte am Anfang,hatte ich viel Durchfall.Aber wie zur Toulette mit Katheder und 2 Plastikflaschen an sich (für Wundwasser)..?Ich musste also immer schellen.Das war lästig,vor allem das Wochenende,da sass ich manchmal 30 Minuten auf Toulette bis mir jemand wieder ins Bett half.Echt schlimm.Irgendwann ging mir das auf die Nerven und ich versuchte es im Schneckentempo allein zurück ins Bett.Wenn ich angekommen war,war ich platt.

Ein Tag nach OP bekam ich sogar eine Krankengymnastin zur Seite,sollte den Tag nur aufstehen und 5 Minuten stehen bleiben für Kreislauf.Mensch,war das anstrengend.Sie kam nun einmal in der Woche.Beim 2ten Mal durfte ich sogar auf Flur,das war ein Gefühl,fühlte mich als ob ich grad mal ein Jahr war und laufen lernte.In der 3ten Woche wurd ich besser und in letzte Woche brachen wir Training ab,so gut war ich schon.Bin immer zum Flur raus wenn Besuch kam.Mundschutz um und ich durfte auch vor Zimmertür.Bin sogar öfter runter zur Cafeteria,das war mein Lieblingsort im Krankenhaus.Es war aber immer noch anstrengend,dass ich nachher ins Bett fiel.Es ging mir von Woche zu Woche besser.Die Blutwerte wurden auch immer besser.Den Tag als ich Banane auf Mittagsteller hatte,wusste ich Niere arbeitet nun gut genug.(Die Banane ist ja gift für Dialysepatient und Niere dann,schadet das Herz..)

Die ersten 2 Wochen waren die härtesten.Nach genau 4 Wochen durfte ich heim.Natürlich hatte ich vorher noch Abschlussgespräch und bekam ein Patientenpass mit,in dem ich heute nach fast 10 Monaten noch alles eintrage.Ist aber bald voll.

31.8.09 23:35


Endlich heim

Als ich endlich heim war,atmete ich erstmal kräftig auf.Ich hatte es geschafft.Die nächsten 3 Monate sollte ich nicht viel unter Leute und wenn nur mit Mundschutz.Ausser ein paar Runden um Block,blieb ich diese Zeit zuhause,war mir angenehmer.Einkäufe usw erledigten solange mine Eltern.Sie machten ja alles für mich,sogar beschenkt wurde ich,weil ich so tapfer war.

Ich wurde nach Tagen ungeduldig,sah ja aus(Haare),hilfe*,aber ich durfte nicht heul*.Gut dass mich da keiner gesehen hat.Ich sah schon vor lauter Haare im Gesicht nichts mehr.Vor Wut nahm ich eines Tages dann die Schere und schnitt alles aus Gesicht,,,etwas zu viel lach*.Aber ich sah wieder was.Irgendwann in Februar,wo ich wieder raus durfte,war mein erster Termin der Frisör.Stufenschnitt und Dauerwelle.Ach was fühlte ich mich hinterher wieder wohl.Und dann fingen auch wieder meine ganzen Arzttermine an,die ich ja selbst heute nicht loswerde.Erst wöchentlich dann weniger,heute einmal monatlich geh ...ab und zu auch 2-3 hängt von Blutwerte ab

1.9.09 16:49


Worauf ich in meinem *neuen* Leben achten sollte

Mir geht es nun gut,aber dass es auch so bleibt,muss ich auf einiges achten:

-von Babys und Kleinkindern fernhalten( nicht kuscheln usw),da Kinder immer mal krank sind oder Kinderkrankheiten bekommen,die für mich gefährlich sind.

-Hygiene doppelt drauf achten als vorher....für jedes Hände waschen,was ich nun mache 1€ und ich wäre schon reich lach*

von frischen Blumen fernhalten,bzw alles was blüht,wegen Bakterien

-rohes Fleisch und Fisch nicht verzehren sollte

-im Sommer immer weg aus Sonne und eincremen,,,,Sauna meiden

-Keine Haustiere,,,,hab eh keine

-viel trinken

-lebenlang immer regelmässig Medikamente einnehmen ( 7,9,12,18 und 21 Uhr bei mir )..

-nicht in massen von Menschen aufhalten (Konzerte...)

-regelmässig zu den Ärzten gehen (Nephrologe,Kardiologe,Haut,,,),

Da das Immunsystem schwach bleiben muss wegen Niere,ist Nachteil dass ich mir alles andere schneller einfangen kann...naja ich geniesse jeden Tag und hoffe bleibt alles ok.

1.9.09 17:34


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