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Viel Spass auf meinen Blog+Seiten

Liebe Besucher,

hier versuche ich in einem Blog meine Vergangenheit zu erzählen.Viele haben mich letzte Zeit nach der ganzen Geschichte gefragt,so dass ich das nun aufschreibe,oder besser gesagt ich versuche es,lach.

Und nicht nur das Thema findet ihr hier sondern auch ein wenig über mich und meinen Gedanken zu anderen Themen.

Viel Spass beim Lesen.

Achja,für Rechtschreibfehler übernehme ich keine Garantie,das waren dann meine Tasten lach*

Gruss an alle

Yvonne

PS:Das Gästebuch hat auch Hunger ;-)

1.9.09 00:13


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Die Niere und ihre Funktion

Jeder Mensch hat zwei Nieren, die beidseits der Wirbelsäule unterhalb der letzten beiden Rippen liegen. Die Niere ist bohnenförmig, wiegt ca. 150g und ist gut 10cm lang. Beide Nieren sind jeweils von einer dünnen Kapsel umhüllt und liegen in einer schützenden Fettkapsel. Die Blut- und Lymphgefässe sowie der Harnleiter treten am so genannten Nierenhilus ein bzw. aus. Die beiden Harnleiter leiten den in den Nieren gebildeten Harn in die Harnblase, von wo aus er dann über die Harnröhre ausgeschieden wird.

Die Nieren dienen dem Organismus auf vielfältige Weise. Eine wichtige Aufgabe ist die Ausscheidung der Endprodukte des Stoffwechsels und von Giftstoffen durch Bildung des Harns in den so genannten Nephronen – den funktionellen Einheiten der Niere, von welchen jede Niere rund eine Million enthält. Die Harnbildung geschieht durch einen Filtration des Blutes, bei der alle Zellen (Blutkörperchen) und grossen Moleküle zurückbehalten werden. Von diesem filtrierten Primärharn werden alle für den Körper wertvollen Bestandteile (z.B. Glucose, Aminosäuren und Wasser) zurück gewonnen und der entstandene Harn wird über die Harnwege ausgeschieden. Durch die Kontrolle der Zusammensetzung des Harns (also etwa, wie stark konzentriert dieser ist) regulieren die Nieren den Salz-, Wasser- und Säure-Base-Haushalt des Körpers. Ohne die Niere wäre der Körper binnen Tagen tödlich vergiftet.

Zudem produzieren die Nieren verschiedene Hormone, die z.B. den Blutdruck und die Bildung roter Blutkörperchen regulieren.

20.8.09 01:58


Die Aufgaben im Überblick

  • Ausscheidung von Abfallstoffen wie Harnstoff, Kreatinin, Harnsäure

     

  • Ausscheidung von überschüssigen Salzen wie Natrium, Kalium, Phosphat oder Wasserstoffionen

     

  • Steuerung des Elektrolythaushaltes d.h. Ausscheidung von überflüssigem Wasser aus Nahrungsmitteln bzw. Konzentration des Urins bei fehlender Flüssigkeit Blutdruckregulierung durch Bildung von Renin, einem Eiweißkörper

     

  • Abbau von Toxinen und Medikamenten

     

  • Hormonbildung
    z.B. knochenmarkstimulierendes und damit die Blutbildung anregendes Erythropoetin

     

  • Bildung von aktiven Vitamin-D-Hormonen
    wichtig für Knochenstoffwechsel und Kalziumaufnahme im Darm
20.8.09 02:21


Mein Schicksal

Leider haben meine Nieren seit meinem 16ten Lebensjahr diese ganzen Aufgaben nur noch eingeschränkt getätigt,was ich in diesem Alter nicht wahr haben wollte.Ich redete mir immer ein,du bist kerngesund,bist doch erst 16*usw.

Ich rannte ab und zu zur Kontrolle zum Nephrologe ,das wars und Jahre vergingen.

Ich wechselte in dieser Zeit auch noch den Arzt,da er mir keine Medikamente usw gab.Er meinte einmal nur zu mir**Wenn sie mal nicht mehr laufen können ,ist Dialyse dran**,,er wollte mir halt keine Medikamente geben.Was ein Nephrologe.

Ich ging zu meinem Hausarzt,beschwerte mich und er suchte mir eine neue Adresse zum Nephrologen raus,wo ich bis heute noch zur Kontrolle bin.

Er hat mich 3 Jahre mit Medikamente versorgt und mir gings gut.

Bis zu jenen Tag....

21.8.09 01:48


Wie alles anfing

Ich kann mich noch genau dran erinern..Eine meiner Cousinen wurde 18 und wir waren zu Besuch. Schon als wir mit der S-Bahn gefahren sind dachte ich mir wovon hast Muskelkater?hast doch gestern nichts gemacht..Nun ich ließ mir nichts anmerken und genoss den Abend.Das war Januar 2005.So wie es mir den Tag ging ging es noch bis Mai 2005 weiter.

Ende April dieses Jahres waren meine Blutwerte des Phosphats so erhöht,dass der Arzt entschied,meine Nebenschilddrüsen müssen raus.Ich dachte nur:Ach du Scheisse!Bis dahin kannte ich noch kein Krankenhaus und OP bzw Vollnarkose.Man hatte ich die Hosen voll.Da war ich 28.

Ich hatte den Termin am 4ten Mai.Bis dahin musste ich erstmal unzählige Untersuchungen über mich ergehn lassen.Und um mich innerlich vorzubereiten informierte ich mich im Internet über den Vorgang usw.

Naja heute weiss ich es ist harmlos und Vollnarkose ist einfach nur schön.

Als diese Nebenschildrüsen raus waren dachte ich*so nun geht alles besser*.Ja von wegen.Da spielte erstmal alles verrückt.Werte sowie mein Körper.Konnte immer schlechter laufen,fühlte mich wie 90.

Montag den 10ten Mai2005 wurd nochmal Blut entnommen,ein Desaster.Am Dienstag den 11.Mai2005 ,morgens,ich war grad auf Weg in Badewanne,ging das Telefon,mein Kreatininwert(Arbeit der Niere),war auf 13,,,normal ist unter 2 bzw unter 1 bei gesunde ;-),,ich soll Zeit mitbringen,was zu lesen und sofort zur Dialyse.Ich war ganz ruhig und cool,,hatte ja keine andere Wahl,badete erstmal,während meine Eltern,die grad zu Besuch waren völlig fertig mit den Nerven waren.

Als ich fertig war riefen wir Taxi und fuhren los....Das war der Anfang des Kettenlebens 11 Mai 2005

21.8.09 02:30


Die Dialyse und das wichtige was dazu gehört

Bei einer schweren Nierenschwäche oder dem vollständigen Funktionsverlust der Nieren muss das Blut mit Hilfe von künstlichen Filtermembranen von schädlichen Stoffen befreit werden (Dialyse). Bei der Hämodialyse wird ein Gerät mit einem Membranfilter außerhalb des Körpers verwendet (künstliche Niere). Diese Blutreinigung ist lebensnotwendig. Eine andere Art der Dialyse ist die Peritonealdialyse, bei der das Bauchfell als Membran dient (Bauchfelldialyse).

Nach einem langen Gespräch mit meinem Doc entschied ich mich für die Hämodialyse.

Der Nachteil der anderen Variante ist, viel Platz braucht man zuhause und man rennt immer mit ein Wasserbauch rum.

Da war ich lieber unter Kontrolle im Dialysezentrum.

Aber um ans Blut zu kommen,um es zu reinigen braucht man eine Anschlusstelle.

1) Shunt (Verbindung von Arterie und Vene,meist in Armbeuge,)

2) Anschluss in Leiste durch Katheder

3) Anschluss am Hals,was nur in Notfall gemacht wird

Normalerweise wird ein Shunt schon Wochen vorher gelegt.Bei mir kam alles viel zu schnell um sofort zu handeln.

Da ich aber sofort an Dialyse musste,musste meine Leiste herhalten.Und das ca 2 Monate 3mal wöchentlich. Sehr unangenehm ,ein Druck als ob man ersticken würde.

Zwischendrin also ab nach Lünen und da der erste Versuch misslungen war musste ich andere Woche nochmal hin.

Nach ca 2 Monate hat sich dann mein Shunt eingespielt und mein normaler Dialysealltag begann auf unbestimmte Zeit.

22.8.09 23:16


Ernährung als Dialysepatient

Eiweißreiche Ernährung

  • Die Eiweißzufuhr für Dialyse-Patienten sollte vor allem biologisch hochwertiges Eiweiß enthalten wie Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier, Milch und Milchprodukte wie Quark.
  • Da der Eiweißbedarf bei Dialyse-Patienten durch Verlust bei der Dialyse und einen vermehrten Abbaustoffwechsel (katabole Stoffwechsellage) gesteigert ist, sollte der Dialyse-Patient täglich 1,2 bis 1,5 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen.

Phosphatarme Ernährung

  • Die Phosphatzufuhr steht in einem engen Zusammenhang mit der Eiweißzufuhr, das heißt eiweißreiche Nahrungsmittel enthalten meist auch viel Phosphat. Da der Dialyse-Patient jedoch viel Eiweiß benötigt, kann die Phosphatzufuhr nur eingeschränkt reduziert werden. Deshalb ist während einer Dialyse-Therapie die Einnahme von Phosphatbindern (zum Beispiel Calciumacetat-Tabletten) zu den Mahlzeiten notwendig.
  • Nahrungsmittel mit hohem Phosphatgehalt wie Nüsse, Müsli, Innereien, Eigelb, Hülsenfrüchte, Vollkornbrot und Produkte mit produktionsbedingtem Phosphatzusatz wie Schmelzkäse, Kochkäse, Dosenmilch und manche Wurstsorten sollten Dialyse-Patienten meiden. Eventuell sollte beim Einkauf von Wurstwaren in der Metzgerei nach dem Phosphatgehalt gefragt werden.
  • Trinkmilch und Kondensmilch können durch Sahne ersetzt werden, wobei die Sahne je nach Verwendungszweck mit Wasser verdünnt wird.
  •  Suppen, Obst, Gemüse, Pudding oder Joghurt enthalten zu über 90 Prozent Wasser. Im Durchschnitt enthalten unsere Speisen 60 Prozent Wasser

Flüssigkeitszufuhr und Trinkmenge

  • Die tägliche Trinkmenge für Dialyse-Patienten wird individuell vom Dialyse-Arzt festgelegt.
  • Als Faustregel gilt: Die erlaubte Trinkmenge entspricht der Urinmenge plus 500 bis 800 Milliliter pro Tag.
  • Da die regelmäßige Bestimmung der Urinmenge umständlich ist, sollte der Dialyse-Patient durch tägliches Wiegen seine Gewichtszunahme selbst kontrollieren.
  • Die tägliche Gewichtszunahme sollte 0,5 bis ein Kilogramm nicht überschreiten. Die Gewichtszunahme zwischen zwei Dialysen sollte zwei bis drei Kilogramm nicht überschreiten.
  • Neben der Trinkmenge müssen Dialyse-Patienten den Wassergehalt in Nahrungsmitteln berücksichtigen.

Kaliumarme Ernährung

  • Hauptursache einer Hyperkaliämie bei Nierenschwäche sind Diätfehler.
  • Die Kaliumaufnahme kann durch eine gezielte Nahrungsmittelauswahl wie auch durch die Zubereitung der Speisen vermindert werden.
  • Folgende Nahrungsmittel sollten während einer Dialyse-Behandlung gemieden werden: Nüsse, Müsli, Haferflocken, Trockenobst, Gemüse- und Obstsäfte, Bananen, Aprikosen, nicht entsprechend zubereitete Kartoffeln oder Gemüse, frische oder getrocknete Pilze, Kartoffelfertigprodukte (Kartoffelpüree, Kartoffelknödel), Kartoffelchips
  • Ausdrücklich sollten Dialyse-Patienten auf sogenannte Diätsalze verzichten, die oft sehr hohe Kaliummengen enthalten.
  • Obst und Gemüse aus Konserven enthalten halb so viel Kalium wie frisches Obst oder Gemüse. Ebenso ist der Kaliumgehalt von Tiefkühlkost wesentlich geringer als der frischer Nahrungsmittel. Das Wasser, das sich beim Auftauen ansammelt, ist sehr kaliumreich und sollte nicht zum Kochen verwendet werden. Obstsäfte dürfen nicht verwendet werden. Hingegen bietet sich zu Kompott verarbeitetes Obst für die kaliumarme Diät an.
  • Kaliumreduktion durch "Wässern": Kartoffeln oder Gemüse werden klein geschnitten und über Nacht in der zehnfachen Wassermenge gewässert beziehungsweise das (warme) Wasser wird mehrfach gewechselt. Gekocht werden sollte mit viel Wasser ohne dass diese Kochwasser anschließend weiter verwendet wird. Durch diese Maßnahmen kann der Kaliumgehalt in Gemüse um bis zu zwei Drittel gesenkt werden.

22.8.09 00:38


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